![]() |
||
| Duisburgs Kinder-Pirnzencrew ist eine selbstbewusste Truppe (von links): Pagin Hanna (7), Kinderprinz Niklas (10), Prinzessin Greta (9) und Pagin Leonie (9). |
||
| Foto: Bodo Malsch | FunkeMedien. |
DUISBURG.Vier sieben bis zehn Jahre alte Kinder repräsentieren in der Session 2027 den närrischen Nachwuchs in Duisburg. Sie alle stammen aus der Stadtgarde.
Es gibt Gerüchte, dass die künftige Kinder-Prinzencrew rund um die Wahl nervös gewesen sein soll. Gemerkt hat davon niemand etwas. Selbstbewusst stellte sich das komplett aus der Stadtgarde Duisburgstammende Quartett am Freitagabend nicht nur der Wahl, sondern auch dem anschließenden Blitzlichtgewitter und der begeisterten Gratulantenschar.
Kinderprinz Niklas Hermanuz (10) ist der einzige Junge im Hofstaat. Was ihm keine Angst zu machen scheint. Der Gymnasiast möchte ja schließlich einmal Grundschullehrer werden. Durchsetzungskraft übt er auch in seiner Freizeit: Neben Tanzen und Schwimmen hat er ein Faible für Flag Football, eine Variante des American Football, bei der die Verteidiger die Angreifer nicht körperlich attackieren. Wird dem Ballführenden ein farbiges Band aus dem Hosenbund gezogen, muss der stoppen.
Seine Schwester und Kinder-Prinzen-Pagin Hanna scheint mit ihren gerade einmal sieben Jahren die treibende Kraft des Projekts Kinder-Prinzencrew gewesen zu sein. Die Grundschülerin tanzt seit vier Jahren in der Minigarde der Stadtgarde. „Zusammen mit meinen Freundinnen Greta und Leonie“, weiß sie zu berichten. Das wären dann die Kinderprinzessin und die zweite Pagin.
„Ich liebe den Karneval“, begründet die künftige Kinderprinzessin Greta Friedrich (9) ihr Engagement. „Vom ersten Bühnenauftritt an wusste ich genau, dass ich irgendwann einmal Teil der Kinder-Prinzencrew sein möchte.“ Dass die nun komplett aus den Minis der Stadtgarde besteht, ist für Greta ein Traum, der wahr wird.
Pagin Leonie Lou Schwarz (9) tanzt seit ihrem zweiten Lebensjahr im Karneval. „Ich möchte mit Hanna, Greta und Niklas die Bühne rocken“, formuliert sie ihr Ziel. Gut, dass sie gerne Uniform trägt. „Die Farben, Rot, Weiß und Gold mag ich besonders gern.“ Da kann ja fast nichts mehr schiefgehen.